Meine Schreibmusik


Lange Schreibtage können uns Autoren ziemlich auslaugen und dabei gibt es kaum einen besseren Begleiter als unsere Schreibmusik, nicht wahr? Falsch! Oder zumindest geht es mir so. Haltet mich für verrückt, aber bei normaler Musik driftet meine Konzentration so schnell ab, wie sonst nie und plötzlich fange ich an den Songtext zu tippen. Wenn es euch ähnlich ergehen sollte, teile ich nur zu gerne meine Tipps zur Konzentration mit euch.

Musik ist eine tolle Sache. Nicht nur, dass sie uns in eine besserer Stimmung versetzt, sie inspiriert und motiviert uns ebenfalls. Aber in meinem Fall ist es so, dass ich nicht gleichzeitig schreiben und meine gewöhnlichen Playlisten hören kann. Radio ist ebenfalls No-Go. Dieses Problem hat mich ziemlich mitgenommen, denn ich liebe Musik und im Stillen zu schreiben, kann zwar mal gut sein, aber irgendwann braucht man Hintergrundgeräusche oder etwas das die Stille durchbricht. Deswegen habe ich mir zwei tolle Lösungen erdacht.

Auf die eine bin ich eher zufällig gestoßen, aber so unheimlich dankbar dafür. Das wäre die Webseite Rainy Mood, die in einem 30 Minuten langem Loop Geräusche von Regen, Sturm und Gewitter abspielt. Es ist ideal um die Welt auszuschalten und in seine Geschichte abzutauchen. Außerdem verleiht es mir jedes mal einen gewaltigen Konzentrationsschub. Wenn ich also an einem Tag sehr produktiv sein möchte, setze ich die Kopfhörer auf, um weder durch das Handy oder die Türklingel gestört zu werden. Natürlich spreche ich hier nur für mich, wo ich Gewitter ohnehin schon immer geliebt habe, denn es gibt keine Garantie, dass es bei anderen den gleichen Effekt erzielt. Aber es ist trotzdem einen Versuch wert!

Mein zweiter Tipp befindet sich momentan noch im Aufbau. Auf meinem YouTube-Kanal habe und werde ich Playlists erstellen, die mich beim schreiben von besonders kniffligen Szenen unterstützen werden. Wenn ich beispielsweise eine Liebesszene schreibe, öffne ich die Playlist mit den gesammelten Liebesliedern bzw. werden es hauptsächlich Soundtracks sein, eben Lieder ohne Text (denn ansonsten wäre das ursprüngliche Problem wieder vorhanden). In diesem Prinzip wird es Playlists für Kampfszenen, traurige Szenen ... usw. geben.



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Wie ist es mit euch: Könnt ihr mit Musik tatsächlich schreiben? Oder habt ihr ein anderes Geheimnis? Dann verratet es mir bitte :-).

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